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Tourentipps



Tourentipps

Der Chiemgau ist eine vielfältige Wanderregion. Die Möglichkeiten der Tourenplanung reichen von den Berggipfeln der Chiemgauer Alpen über die Almen bis hin zu den Mooren, Flüssen und Seen. Unsere Bergbahnen und auch der Öffentliche Personennahverkehr kann sinnvoll in Ihre Tourenplanung eingebaut werden.
Bei den folgenden Routenempfehlungen haben wir alle Gebiete und Schwierigkeitsgrade enthalten.


Archäologischer Rundweg Seebruck

Der ca. 25 km lange Rundweg führt durch die Gemeinde Seebruck – und durch 4000 Jahre Menschheitsgeschichte. Die Route führt bei weitem nicht zu allen prähistorischen und frühgeschichtlichen Fundstätten und Bodendenkmälern. Es wurden jedoch die bedeutendsten ausgesucht und mit Rekonstruktionen und Schautafeln für die Besucher aufbearbeitet. Start ist am Römermuseum Seebruck.

Informationen: 
Tourist-Information Seebruck, Tel. 08667-7139, www.seebruck.de


Bergtour auf den Ruhpoldinger Rauschberg

Viele Wege führen auf diesen Berg hinauf, so von Knogl über den Wanderweg Nr. 2, vom Holzknechtmuseum auf dem Weg Nr. 22 und dann Nr. 2 oder von der Aschenau über den Weg Nr. 26, dann Nr. 2. Egal welcher Weg, mit ca. 3 Stunden Aufstieg muss man rechnen.
Seit 1953 bringt einen aber auch die Rauschbergbahn, über die es sogar ein Heimatlied gibt, bequem auf den Gipfel. Wir machen es uns heute einfach. So können wir uns länger oben aufhalten. Schon in der Bergstation bleiben wir an den Gemälden von Walter Angerer dem Jüngeren hängen, die dort dauerhaft ausgestellt sind. Sie sind der Beginn der Kunstmeile, die uns ein gutes Stück weiter führt und mit „Adams Hand“ einen ganz besonderen Anziehungspunkt hat. Diese 6 m hohe, stilisierte Hand steht auf einem der Rauschberggipfel und weist nach Rom. Ein weiteres Highlight ist der umfassende Weitblick auf unzählige Alpengipfel, der sich auch bei einem Getränk auf der Terrasse des Rauschberghauses genießen lässt. Und schließlich wollen wir noch den Geologie-Lehrpfad mit seinen zahlreichen Hütten besuchen. Ob wir zu Fuß runter gehen oder lieben noch ein Weilchen oben bleiben und die Landschaft genießen..., wir verraten es nicht.
Probieren Sie es einfach selbst aus!
 

Vom Weitsee zu den Röthelmoosalmen

Am Parkplatz Weitsee, der von Ruhpolding mit dem Bus erreichbar ist, zeigt uns ein Schild den Weg ins Wappachtal. Zuerst geht es ein kurzes Stück an der Straße entlang, bald führt uns ein mäßig ansteigender Weg den Wappach entlang hinauf ins Röthelmoos.
Oben wird auf der rechten Seite der Kienberg sichtbar, ein Nebengipfel des Gurnwandkopfs. Über Generationen hinweg geisterte bei den Bewohnern im Tal die Geschichte, dass sich in diesem Berg ein Goldschatz befinden soll. Im Jahre 1849 taten sich Bauern der Gegend zusammen und legten eine armdicke Goldader frei. Es handelte sich jedoch nur um wertloses Katzengold. Nach dem Wald erreichen wir ein weites Hochmoorgebiet, das Röthelmoos, das idyllisch und eingerahmt von Bergen vor uns liegt.
Wir gehen auf der Forststraße ein Stück weiter bis zur Weggabelung. Dort müssen wir uns nun entscheiden: biegen wir nach links ab zur nahen Langerbaueralm oder gehen wir nach rechts und erreichen in ca. 10 Min. die schon sichtbare Dandlalm. Beide Almen sind eine gute Wahl, bei schlechtem Wetter empfiehlt sich die Langerbaueralm, da man dort auch in der gastlichen Stube sitzen kann. Heimwärts folgen wir der Beschilderung „Ruhpolding Urschlau“ und wandern nach Norden entlang der Urschlauer Ache, immer leicht abwärts gehend bis Urschlau. Dort nehmen wir den Bus zurück nach Ruhpolding.


 Hochfelln - der Aussichtsberg im Chiemgau

Mit der Seilbahn verkürzen wir unsere Bergtour und genießen dabei den weiten Blick über das Chiemgauer Voralpenland.
Von der Mittelstation geht es dann an den Bründlingalmen vorbei zuerst durch Almwiesen,
dann durch alpines Gelände und zuletzt über den Südhang bis zum Gipfel.
Dort angekommen, besuchen wir zuerst noch das Taborkirchlein und genießen den weiten Rundumblick. Dann aber lockt uns schon eine Brotzeit im Hochfellnhaus. Gut gestärkt lassen wir uns natürlich den Naturund Geolehrpfad nicht entgehen, der an 22 Schautafeln entlang führt und uns einen Einblick in die Geologie sowie die Flora und Fauna bietet. Unser Abstieg führt uns dann wieder zu den Bründlingalmen und dieses Mal setzen wir uns auf der Terrasse nieder und genießen die beschauliche Ruhe einer Almlandschaft. Dabei können uns auch die oft zahlreichen Bergradler, die man hier trifft, nicht stören. Bei einem kühlen Getränk überlegen wir dann, ob wir den Abstieg ins Tal wählen oder noch mal in die Seilbahn steigen und ins Tal schweben.


 Wanderung zum Inzeller Kienberg

Auf diesen, vom Tal eher unscheinbaren Berg, führt ein äußerst lohnender, wenn auch stellenweise sehr steiler Anstieg, der „Knappensteig“. Dieser beginnt an einem kleinen Parkplatz direkt an der Alpenstraße und oberhalb vom Gasthof Schmelz gelegen.
Zuerst geht es einen Kreuzweg entlang bis zur Knappenkapelle. Dann führt der Steig immer steiler werdend zu den noch sichtbaren Abraumhalden der ehemaligen Stollen des Galmeiabbaus. An den zugemauerten Eingängen vorbei queren wir hinüber unter die Wände des Zenokopfes in das Steilkar der „Aschgrün“. Felswände und Steilhänge mit Latschengebüschen sind charakteristisch für die Nordseite des Zenokopfes.
An der Scharte zwischen Zenokopf und Streicher angekommen, wenden wir uns nach rechts und gehen noch den kurzen Weg zur Gipfel, der einen wunderbaren Rundumblick bietet. Als Abstieg kann man dann über die Kienbergabfahrt und den Rossgassboden zur Alpenstraße gehen (ca. 2 Std.).
 

Wanderung von Seegatterl zum Fellhorn

Auf dieser recht langen Tour im Grenzgebiet zu Österreich fehlt es uns an landschaftlichen Reizen nicht. Wir starten auf dem großen Parkplatz in Seegatterl und gehen auf der Forststraße in einer halben Stunde auf die Nattersbergalm. Diese lassen wir jedoch rechts liegen und wandern auf einem Steig und der Forststraße weiter. In der 2. Rechtskehre verlassen wir diese nach links und ein Steig führt uns nun steiler bis hinauf in das Almgebiet der Hemmersuppenalmen. Wir gehen weiter über Almwiesen und lichten Bergwald und erreichen schließlich die Grenzpfosten zwischen Bayern und Tirol und kurz darauf die DAV-Hütte Straubinger Haus. Von dort aus ist es noch eine gute Stunde auf das Fellhorn, einen einmaligen Aussichtsberg auf den Alpenhauptkamm und die Berggipfel der näheren Umgebung. Einkehrmöglichkeiten gibt es einige entlang des Weges, z.B. die Nattersbergalm, die Obere Hemmersuppenalm, das Straubinger Haus oder etwas abseits des Weges die Hindenburghütte. Der Abstieg erfolgt auf der gleichen Route.


 Wanderung zum Taubensee

Von Hinterwössen aus führt eine Forststraße mitten in eine herrliche Almenlandschaft.
Nach kurzem Aufstieg durchwandern wir ein idyllisches Trogtal bis zur Chiemhauser Alm, wo sich Kinder über Kühe, Hennen, Katzen und andere Kleintiere freuen können. Dann geht es weiter über den schmalen Kroaten-Steig über die bewaldeten Hänge der „Rauhen Nadel“ bis zum Taubensee mit Wirtshaus. Im Taubensee können die seltenen, etwa handgroßen Seekrebse („Daupen“) beobachtet werden, die dem See auch seinen Namen gaben.
Der Abstieg zum Parkplatz verläuft über eine andere, nicht weniger schöne Route.
 
Wanderung nach Maria Eck

Der Wallfahrtsort Maria Eck zählt zu den beliebtesten Wallfahrtsorten in Bayern und liegt in einer Höhe von 882 m. Die Sage von der Gründung der Kirche erzählt, dass Holzfällern am nächtlichen Himmel über dem Wald drei Lichter erschienen seien. Sie hätten daraufhin 1640 eine Holzkapelle mit einem Altar errichtet. Heute befindet sich dort die bekannte Wallfahrtskirche. Das Gnadenbild, eine Kopie des Muttergottesbildes aus der Kirche Santa Maria Maggiore in Rom zieht seither viele Wallfahrer an. Zahlreiche Votivtafeln erinnern an wundersame Heilungen.
Unsere Wanderroute 5 beginnt in Siegdorf und führt von dort aus über den Venusberg, Höpfling, Scharam bis zur Wallfahrtskirche Maria Eck. Von dort aus hat man einen herrlichem Fernblick in den Chiemgau und auf den Chiemsee. Daneben lädt die Klosterwirtschaft Maria Eck zur Einkehr ein. Der Abstieg nach Siegdorf verläuft zunächst in östlicher Richtung bis zur Traun und ihrem Verlauf folgend auf dem Wanderweg 17 zurück nach Siegsdorf.


 Obinger Skulpturenweg

Landschaft genießen und dabei Skulpturen bewundern kann man auf einem Seerundweg in Obing: dort haben namhafte Künstler, wie Rudl Endriss, Andreas Kuhnlein oder Hans Thurner ihre Plastiken aus den Werkstoffen Holz, Stein und Metall installiert. Der  Kunstwanderer lässt sich immer wieder aufs neue überraschen, wenn er im Schilfgras ein neues Objekt entdeckt.
 

Traun-Alz-Wanderung

Vom Bahnhof Hörpolding, direkt an der Traun gelegen, führt der Wanderweg 4 in westlicher Richtung über Irsing, Ginzing und Offling. Auf der dortigen Uferkante schweift der Blick über die Flussschleifen der Alz. Wir wandern weiter Richtung Norden, überqueren die Brücke bei Garsch und folgen dem Flusslauf bis zum Kloster Baumburg, das schon von weitem sichtbar ist. Nach einem Abstieg in den Ort Altenmarkt genießt man auf der dortigen Alzbrücke einen tosenden Wasserfall. Im Bereich des Ortsteils Au passieren wir den Zusammenfluss von Traun und Alz und wandern am Wasser entlang weiter bis in das Städtchen Trostberg, wo sich ein Rundgang in der historischen Altstadt anbietet. Vom Bahnhof Trostberg ist die Rückfahrt mit der Bahn zum Ausgangspunkt Hörpolding möglich.


Der Schmugglerweg bei Schleching

Diese Erlebniswanderung beginnt am Wanderparkplatz der Geigelstein-Seilbahn in Schleching-Ettenhausen. Wir gehen leicht abwärts bis wir auf den „Schmugglerweg“ treffen. Der Wanderpfad führt uns am Rudersburger See vorbei zur Tiroler Ache. Dort im  Durchbruchstal der Tiroler Achen mit senkrecht glatt geschliffenen Felswänden kann man auf einer Hängebrücke den Fluss überqueren und einen Blick in die Schlucht der Entenlochklamm werfen. Dort können Schlauchboot- und Kanufahrer beim Rafting beobachtet werden, die sich ihren Weg durch das tosende Wasser bahnen. Der Weg führt dann weiter zur Ausflugsgaststätte Klobenstein mit einem romantischen Wirtsgarten und der
oberhalb gelegenen WallfahrtsKirche „Maria Klobenstein“, der wir natürlich auch einen Besuch abstatten. Auf dem gleichen Weg geht es nach einer ausgiebigen Rast wieder zurück.


Tittmoninger Auenlehrpfad

Vom Parkplatz starten wir unsere Wanderung durch die Salzachauen und lassen uns in dieser traumhaften Flusslandschaft überraschen.
Sie bietet eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt mit seltenen Vogelarten, unzähligen Schmetterlingen und naturnahen Auwäldern. Zahlreiche Altwässer bieten den Springfröschen ein begehrtes Refugium.
Das größte europäische Nagetier, der Biber, ist in der Gegend um Tittmoning wieder  ansässig. Auch die Pflanzenwelt am Salzachdamm bietet als Sonderstandort eine Fülle seltener und spezialisierter Pflanzenarten.


Wanderung zum Waginger Mühlberg

Von Waging-Aglassing aus führt ein Wanderweg den Mühlbergweg hinauf, vorbei an 14 Kreuzwegstationen. Dort erreicht man die Wallfahrtskirche "Maria Heimsuchung" mit einem herrlichen Ausblick auf den Waginger- und Tachinger See, die Chiemgauer Alpen im Süden und das Salzachtal im Osten.
Die Rückwanderung ist über die beschilderte Wanderroute 1 durch die Ortsteile Gaden und Egg möglich.
 

Wanderung im Waginger Seengebiet

Unsere Tageswanderung beginnt frühmorgens in Wiesmühl. Unser Weg führt entlang der Bahnlinie in Richtung Süden über Herreneich und Törring zur spätgotischen Kirche St. Koloman mit ihrem herrlichen Flügelaltar und schönen Ausblicken auf den Tachinger See und die Alpenkette im Hintergrund. Vom nahen Strandbad Tengling aus folgen wir dem östlichen Uferweg des Tachinger Sees bis zur Landzunge zwischen Waginger- und Tachinger See, wo sich eine Einkehr am schön gelegenen Campingplatz oder ein mittägliches Bad im Waginger See anbietet. Über Gut Horn erreicht man auf dem Wanderweg 17 in östlicher Richtung den Urlaubsort Kirchanschöring, der für sein wunderschönes Ortsbild mehrfach ausgezeichnet wurde. Vom Bahnhof Kirchanschöring aus erreicht man nach 10 Minuten Fahrzeit in der Regionalbahn den Ausgangspunkt Wiesmühl.
 

Moorwanderung Kendlmühlfilze

Am Ende der Moosbacher Straße, die vom Grassauer Ortszentrum nach Norden führt, beginnt die Kendlmühlfilzen, das größte Hochmoor zwischen Inn und Salzach. Auf dem geschotterten Fahrweg gehend können wir beobachten, wie der anfänglich dichte Wald am Moorrand immer lichter wird. Vom nahen Aussichtsturm bietet sich ein weiter Blick ins Moor. Die meisten Wasserflächen sind künstlich und durch den Torfabbau entstanden.
Seit 1992 steht die Kendlmühlfilzen unter Naturschutz. Vom Aussichtsturm führt der Weg weiter ins Moor hinein. Er führt nun auf der Trasse der ehemaligen Feldbahn, die dem Torftransport diente. Am Ende biegt die Feldbahntraße auf den Ewigkeitsweg ein und wir wandern nun durch einen lichten Birkenwald in Richtung Grafing /Grassau. Bald führt der Weg aus dem Moor heraus und über Wiesen und Weiden zurück nach Grassau.
www.torfbahnhof-rottau.de


Kulturwanderung Kloster Seeon - Seebruck

Die Wanderung beginnt bereits mit einem kulturellen Höhepunkt. Das Kloster Seeon mit seiner wechselvollen Geschichte lässt sich am Besten bei einer Klosterführung erschließen. Der weitere Weg führt durch die Klosteranlage, über einen Holzsteg am See entlang, durch den schmucken Ort Seeon und weiter in östlicher Richtung bis Apperting. Unweit südlich davon liegt Truchtlaching. Hier lädt das Alzbad zu einer Abkühlung der Füße ein. Der Weg führt weiter entlang des Mozart-Radweges, vorbei am Keltengehöft in Stöffling. Mit Blick auf Alz und Chiemsee nähern wir uns anschließend dem Chiemseeort Seebruck
mit dem Römermuseum Bedaium. Weiter führt der Weg über Esbaum, Burgham, Gratenanger bis nach Roitham. Hier und in Pavolding stehen zwei historische Linden, um die sich interessante Mythen und Sagen ranken (Infotafeln). Vorbei am Bärensee und am Ort Wattenham nähern wir uns wieder dem Ausgangspunkt am Kloster Seeon.
www.kloster-seeon.de


Chiemsee - Tüttensee Wanderung

Die Wanderung beginnt am Grabenstätter Tüttensee, der auf einem herrlichen Waldpfad umrundet werden kann. Von dort folgen wir dem Wanderweg G 34 über Marwang, vorbei am Flugplatz nach Hirschau. Wir folgen dem Verlauf der Staatsstraße bis zum Abzweig zur Hirschauer Bucht, wo sich eine Einkehr in der Ausflugsgaststätte anbietet. Zurück führt der
Weg G36 quer durch das herrliche Naturund Vogelparadies Grabenstätter Moos.
Von Grabenstätt aus wandern wir zurück zum Tüttensee über den Wiesenwanderweg G35 entlang des Grabenstätter Mühlbaches.
 

Chiemseewanderung Chieming

Die Wanderung beginnt an der Mutter- Kind-Klinik Alpenhof. Von dort aus folgen wir dem Chiemsee-Uferweg vorbei am Seewirt mit herrlichem Chiemsee-Blick nach Schützing. Von dort aus weiter in nördlicher Richtung dem Wanderweg C1 folgend vorbei an der sehenswerten Filialkirche St. Johann Baptist und dann über die Staatsstraße bis zum Gut Ising. Dort lohnt sich eine Besichtigung des Pferdegestütes mit Reithalle und umliegenden Ländereien.
Der Rückweg verläuft etwas weiter nördlich über Stöttham zurück zum Parkplatz in Chieming.
www.gut-ising.com


Chiemsee Herreninsel

Nicht allen bekannt ist, dass man auch auf der Herreninsel sehr schön und beschaulich Wandern kann. Hier kombinieren wir eine Schifffahrt mit unserer Wanderung. Starten können wir dabei in Prien a. Chiemsee oder Gstadt. Und wenn möglich sollte auch noch ein Besuch im Alten oder im Neuen Schloss eingeplant werden, das sich der Märchenkönig Ludwig II. nach dem großen Vorbild von Schloss Versailles bauen ließ. Berühmt ist sein Paradeschlafzimmer, aber vor allem die 98 Meter lange Spiegelgalerie.
Nach der Schlossbesichtigung wandern wir dann in den Süden der Insel und erkunden sie auf romantischen Waldwegen unter uralten Bäumen. Es bieten sich auf allen Spazier- und Wanderwegen der Insel traumhafte Ausblicke auf den See, die Uferlinie und die Berge.


Chiemsee-Uferweg

Vom Parkplatz am Strandbad biegen wir in den Wanderweg 1 ein und folgen diesem, immer nahe am Seeufer entlang bis zur Nikolauskapelle. Nur wenig später zweigt ein kleiner Weg zum See ab, der direkt zum Vogelaussichtsturm Lachsgang führt. Von dort aus kann man in das Mündungsdelta der Tiroler Achen blicken und die Vogelwelt beobachten (stationäres Fernrohr). Nun geht es vom See weg durch blumenübersäte Feucht- und Streuwiesen Richtung Seethal und dann immer rechts haltend bis zum Parkplatz am Strandbad zurück.



 Eine Entdeckungsreise durch acht Alpenstaaten

Die Via Alpina ist ein herausragendes internationales Wegeprojekt, das in Deutschland vom DAV koordiniert wird. Sie führt die Wanderer auf mehr als 5000 Kilometern Wegstrecke zu den bedeutendsten Natur- und Kulturstätten in Frankreich, Italien, Monaco, der Schweiz, Lichtenstein, Deutschland, Österreich und Slowenien.

Die fünf festgelegten Routen mit insgesamt 338 Etappen verlaufen auf Höhen zwischen 0 und 3000 Metern. Das Herzstück der Chiemgauer Alpen wird von der "violetten Route" erschlossen und kann bei einer mehrtägigen Hüttenwanderung erwandert werden.

Der Streckenverlauf im Chiemgau:

Ausgangspunkt ist der bekannte Ferienort Ruhpolding inmitten der Chiemgauer Alpen. Von dort führt der Weg über die Bründling-Alm bis auf den 1671 Meter hohen Hochfelln.
Nach dem Abstieg zur Bischofsfellnalm führt die Via Alpina zum gegenüberliegenden Hochgerngipfel (1748 Meter)
Links und rechts des Weges erlebt man Natur pur: Die Almwiesen sind je nach Jahreszeit übersät von Trollblumen, dem Rosrot der Alpenrose oder den verschiedenen Enzianarten. Seltene Alpenbewohner wie das Murmeltier oder der Auerhan haben in den Chiemgauer Alpen ihren Lebensraum bis heute erhalten.

Weitere Informationen:

http://www.via-alpina.com/,
Deutscher Alpenverein e.V. (DAV)
Referat Hütten und Wege
Postfach 500 220 D-809270 München
Telefon: +49 (0)89 1400340
Telefax: +49 (0)89 1400317
E-Mail: huetten.wege@alpenverein.de
Web: www.alpenverein.de

 

Chiemgauer Wandergipfel - Vier Tage begleitetes Genusswandern 

Drei gemütliche Unterkünfte, zahlreiche Gipfel, aber unzählige Wege und Steige entlang idyllischer Bäche, über duftende Almwiesen und durch stille Wälder laden Sie ein. Die Kulturhighlights am Weg werden auf dieser Tour entlang der Via Alpina nicht zu kurz kommen.
 
1. Tag, 9 Uhr: Treffpunkt Wanderparkplatz Staudiglhütte im Brandertal bei Ruhpolding. Dort können Sie Ihr Auto parken und dort treffen Sie Ihren Wanderführer für die nächsten Tage.
Vorbei an der historischen Glockenschmiede wandern wir entlang des Thoraubaches bis zu den Thoraualmen und weiter bis zur Scharte, über die es hinab ins Eschelmoos geht. Von der Scharte ließe sich ein Abstecher zum Hochfellngipfel machen und dieser ist durchaus lohneswert. Wir bleiben auf dieser Tour jedoch abseits der viel begangenen Pfade, die die Seilbahn erschließt. Über das Eschelmoos und die Bischofsfellnalm wandern wir auf den Hochgern, den man zusammen mit dem Hochfelln die „Chiemgauer Zwillinge“ nennt. Im Hochgernhaus, etwas unterhalb des Gipfels, wird zum ersten Mal übernachtet (Aufstieg: 1.520 Höhenmeter, Abstieg 820 hm).

2. Tag: Über Almenwiesen und am Schloss Marquartstein vorbei geht es hinunter in das Achental, das man durchquert, um von Niedernfels über die Staffn-Alm (1.050m) in Richtung Hochplatte und Piesenhausener Hochalm aufzusteigen. Am Grat entlang kommt man schließlich zur Steinlingalm, von wo der kurze Aufstieg auf den felsigen Gipfel der Kampenwand in Angriff genommen werden kann. Übernachtet wird auf der Sonnenalm 100 m neben der Bergstation der Kampenwandbahn (Aufstieg 1.100 hm, Abstieg 800 hm).

3. Tag: Über die Dalsenalmen und den Weitlahnerkopf geht es hinüber zum Geigelsteingipfel, dem mit 1.813 m höchsten Punkt der Tour. Der Blumenberg des Chiemgaus ist Naturschutzgebiet und bekannt durch seinen Reichtum an seltenen Pflanzen sowie als Rückzugsgebiet für Raufußhühner, Steinadler oder Murmeltiere. Übernachtet wird auf der Priener Hütte, einer Hütte des Deutschen Alpenvereins (Aufstieg 900 hm, Abstieg 900 hm).

4. Tag: Von der Priener Hütte geht es hinunter in das Priental und an der Sachranger Kirche vorbei hinauf Richtung Spitzsteinhaus, das einen Abstecher wert ist. Hier könnte – bei guter Kondition – mit dem Spitzstein noch ein weiterer Gipfel mitgenommen werden, der schöne Ausblicke nach Tirol bietet. Unser Ziel ist jedoch der Klausen und unser Weg dorthin geht einen Grat entlang durch Latschen und über Bergwiesen bis zum Klausen (Variante über Innerwald möglich). Nach einer letzten Rast geht es hinab zum Parkplatz in Hainbach, wo uns ein Kleinbus abholt und uns zu unserem Ausgangspunkt zurückbringt (Aufstieg 1.000 hm, Abstieg 1.500 hm).
 
Geringfügige Abweichungen vom beschriebenen Weg können aus verschiedensten Gründen notwendig sein. Dies liegt im Ermessen des Bergführers.
Persönliche Tagesverpflegung muss mitgenommen werden (Einkauf unterwegs möglich in Marquartstein). Zahlreiche Almen am Weg erlauben jedoch Brotzeitpausen. 6-8 Stunden reine Gehzeit täglich erforderlich.
 
Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen, Höchstteilnehmerzahl: 12 Personen

Termine 2008:
18. – 21.08.2008
08. – 11.09.2008

Termine 2009:
17. – 20.08.2009
07. – 10.09.2009

Anmeldeschluss: 3 Wochen vor Beginn der Tour

Kosten pro Person: ab 280 € (darin enthalten: 130 € Führungsgebühr, ca. 30 € Transfer, ca. 40 € Ü/HP/Nacht, die jedoch direkt in den Hütten bezahlt werden. Im Preis inbegriffen ist die Broschüre Almen und Berggasthöfe.

Anmeldung bei: Reinhart Beck, c/o U. Ludwig, Kirchackerweg 4, 83246 Unterwössen, Mobil: 0179/2263035, Tel. 08641/61305, Fax: 08641/697696, www.beck-bergfuehrer.de



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